Nicht glauben, weil man Wunder erlebt; sondern Wunder erleben, weil man glaubt.

Bischof Thorsten Beutz führte am Sonntag, den 02.05.2021, einen Gottesdienst in der Gemeinde Leer durch.   Grundlage des Gottesdienstes war ein Bibelwort aus 1. Korinther 1, 22-24: „Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit“.  

Zu Beginn seiner Predigt wünschte der Bischof der Gemeinde, dass das eben gesprochene gemeinsame Gebet sie stärken möge und sie daraus eine besondere Kraft bekäme.

Im Weiteren sagte er auch, dass wir eine Gebetsgemeinschaft seien und die Gewissheit haben dürften, dass auch außerhalb des Gottesdienstes füreinander gebetet würde. Vielleicht spüre man, dass Bruder oder Schwester Sorgen hätten, dass es ihnen nicht gut ginge. Dabei ist sei es nicht wichtig zu wissen, welches Problem derjenige habe, entscheidend sei, dass wir seine Sorgen im Gebet vor Gott bringen und um seine Hilfe bitten würden. So könnten wir füreinander da sein, auch das sei Seelsorge.

Danach ging der Bischof auf das Bibelwort ein.

Apostel Paulus setzte sich mit den Kritikern auseinander. Die Juden und Griechen erkannten die Lehre Jesu und das Evangelium nicht an, sondern wollten dafür Wunder und Beweise haben.

Der Mensch suche immer nach Beweisen, dass sei auch heute nicht anders.

Wir erwarteten vielleicht auch in manchen Situationen Wunder, dass Gott uns zeigen solle, dass wir seine Kinder seien. Und erst wenn das Wunder eintrete, dann würden wir glauben.

Der Bischof rief dazu auf, unseren Glauben nicht in dieser Erwartungshaltung zu leben. Jesus Christus habe uns eine wunderbare Zukunft verheißen.

Also: Nicht glauben, weil man Wunder erlebt, sondern Wunder erleben, weil man  glaubt.