Zu Beginn wandte sich der Bischof an die beiden Konfirmandinnen, die heute ihr Gelübde ablegen würden. Sie würden wie in ein Vakuum gehen, weil sie nicht wüssten, was auf sie zukäme.
Er wisse auch nicht, was die nächsten Jahre bringen würden; aber bei all der Ungewissheit, die das Leben bereithalten werde, gäbe die Gewissheit: der Herr ist treu, Jesus Christus ist treu.
Weiter sprach er davon, dass wir Gott nicht immer in unmittelbarer Weise erleben würden, z.B. indem er Wunder täte. Manchmal verstünde man Gott nicht, wäre enttäuscht. Dann wünschte der Bischof ihnen Menschen zur Seite, zu denen sie hingehen könnten, die ihnen zuhören und sie auffangen würden.
Gott könne uns Menschen zur Seite geben, um uns zu zeigen, dass er treu sei. Er werde uns durch diese stärken, Freude und neue Hoffnung schenken und die Aussicht auf das Ziel: seine Wiederkunft. Er werde dieses Versprechen halten, da könnten wir zu 100% sicher sein.
Er sei treu, er werde es tun.
Nach der Sündenvergebung traten die beiden Konfirmandinnen an den Altar, um ihr Gelübde abzulegen und den Segen Gottes zu empfangen.
In der Ansprache an die beiden wies der Bischof darauf hin, dass der Segen nicht einfach so als Geschenk gegeben würde, sondern man müsse auch etwas dafür tun.
Gott hätte Erwartungen an sie: dass sie treu bleiben, Jesus nachfolgen und Nächstenliebe praktizieren. Dass sie freudig ihren Glauben leben und damit Jesus ein Gesicht geben, - nämlich ihr Gesicht.
Neuapostolische Kirche